DPSG Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg WOSM

- Stamm Oscar Arnulfo Romero - Pattensen  








Das Sommerlager der Pfadfinderstufe im internationalen Pfadfinderzentrum in Kandersteg/Schweiz

Nach dem Packen des Bullis am Sonntag trafen wir Pfadis uns morgens um 6.00 Uhr am Pfarrheim. Nach 9 Stunden auf der Autobahn waren wir an unserem Ziel: Kandersteg ( 1200m ü. NN ). Dort zeigte uns ein Staff - Mitglied, ein " Pinkie " (wegen der rosa T-Shirts, die sie immer tragen), unseren Platz mit der Nummer 39. Überall um das schmale Tal ragen die Berge in den Himmel, von denen wir in den nächsten zwei Wochen einige erklimmen wollten. Am nächsten Tag, Dienstag, ging es damit auch schon los. Wir wanderten ins Gaschnertal, die Kander entlang, zu einem gigantischen Wasserfall. Auch am nächsten Tag sollte es zu Wasserfällen gehen. Wir wanderten bei strahlendem Wetter zum Oeschienensee und badeten im kalten Wasser, das direkt von den Gletschern die Berge hinab in den See rauscht. Da wir jetzt zwei Tage lang gewandert waren, legten wir am Donnerstag eine Ruhepause ein und planten die nächsten zwei Tage. Wir wollten am Freitag zur Fründenhütte auf 2500m wandern und dort die Nacht verbringen. Um acht Uhr brachen wir bei noch kühlem Wetter auf. Zwei Stunden später am Oeschienensee war es schon sehr warm. Um 15.00 Uhr waren wir auf der Hütte, die direkt neben einem Gletscher liegt. Am nächsten Morgen machten wir uns früh an den Abstieg. Am See legten wir noch einen Stop ein und gingen schwimmen. Um 14.00 Uhr machten wir uns an den Rückweg, da die Jupis nebst Leiter um halb Vier vom Bahnhof abgeholt werden mussten. Außerdem war unser dritter Leiter auch mittlerweile angekommen. Am Sonntag wollten wir wieder eine Pause einlegen. Nach einer Wasserschlacht machten wir uns aber auf, um ins Schwimmbad von Kandersteg zu gehen. Am nächsten Tag fuhren wir mit „unserem“ Bulli nach Bern und schauten uns über vier Stunden die Hauptstadt der Schweiz an. Am Dienstag gingen wir wieder wandern, weil wir im Scout Center eine zweitägige Klettertour gebucht hatten. Um 18.00 Uhr waren wir auf der Hütte und nach dem Abendessen wurden uns verschiedene Knoten erklärt, die uns morgen vor dem Abstürzen schützen sollten. Am nächsten Vormittag ging es dann erstmal zu zwei kleinen Felsen, an denen wir ein bisschen rumkletterten, bevor wir uns die Klettergurte anzogen und an einem Felsen richtig kletterten. Am Nachmittag ging es, nach dem Packen unserer Sachen auf der Hütte, zu einem Felsen, bei dem die Klettergurte wieder zum Einsatz kamen. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Zeltplatz. Donnerstag sind wir noch einmal bei strahlendem Wetter zum Oeschienensee gewandert, allerdings auf dem Rückweg in einen Regenschauer geraten. Am nächsten Tag sind zwei unserer Leiter noch mal alleine gewandert, während unser dritter Leiter mit den Jupis in Bern war. Gebracht hat es uns nichts, ohne Leiter zu sein, da es fast den ganzen Tag geregnet hat. Am nächsten Tag haben wir bei trockenem Wetter unsere Zelte zusammengepackt und sind am Sonntag um 4.00 Uhr losgefahren. Um 15.00 war unser SoLa 2003 zuende.